Unsere verletzten gefiederten Gäste im Palmenhorst

Manche unserer Schützlinge kommen verletzt, geschwächt oder einfach vom Weg abgekommen bei uns an. Jeder einzelne bringt seine eigene Geschichte mit – manchmal traurig, manchmal voller Hoffnung.

Im Palmenhorst finden sie einen sicheren Ort, um zur Ruhe zu kommen, Kraft zu tanken und – wenn möglich – wieder in die Freiheit entlassen zu werden.

Hier geben wir ihnen nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch Zeit, Fürsorge und Respekt. Denn jedes Leben zählt – egal ob mächtiger Adler oder kleiner Turmfalke.

Begleitet uns auf dieser Reise, lernt unsere gefiederten Neuankömmlinge kennen und erlebt mit, wie sie Tag für Tag ein Stück Lebensfreude zurückgewinnen.



Ein Waldkautz, er wurde in einem Kamin gesichert.
Mühevoll haben wir seine Nasenlöcher, Rachen und Gefieder vom Russ befreit.
Inhalation, Ringerlösung zur Stabilisierung und natürlich Sauerstoff.
Für diesen Waldlauz ist die Brutsaison gelaufen. Er hat sich beim Versuch aus dem Kamin raus zu kommen, die Krallen so arg abgewetzt, dass er nicht mehr greifen kann.
Also nächster Langzeitpatient.
Wir hoffen dass die Krallen nachwachsen.


Ein Eisvogel, der in Forchheim gegen eine Fensterscheibe geflogen ist hat den Weg zu uns gefunden. Hierbei hat er sich den Unterschnabel angebrochen so dass er diesen nicht mehr schließen konnte.
Wir haben die Schnabelspitze mit medizinischem Kleber geklebt, und eine Schnabelkorrektur vorgenommen.
Und siehe da. Der erste Fisch wurde aufgespießt.

 

Ein Waldkauz der mit einem Auto zusammengestoßen ist.
Ein heftiges Anflugtrauma, ein geprellter Flügel, Gott sei Dank nichts gebrochen.
Er wurde versorgt und darf sich jetzt von seinem Unfall erholen.
Dem Jäger danken wir, dass er ihn gleich zu uns gebracht hat.


Zwei Tage voller Hoffen und Bangen, Infusionen, Nahrungszufuhr über Kropfsonde, hat Ulli ( so haben wir ihn genannt) heute selbstständig eine Maus gegessen .
Update:
Heute muss er jetzt noch eine weitere unangenehme Prozedur über sich ergehen lassen. Das Gefieder muss gereinigt werden.
Wir wissen nicht was es ist, aber es riecht anders als es sollte und es ist fettig und verklebt.
Nun ist er stabil genug, dass wir das angehen können, denn die Gefahr ist groß dass er mit dem Schnabel durch sein Gefieder streift und dabei wieder was aufnimmt was schädlich ist.
Wir werden weiter berichten .

 


Ein aufmerksamer Bauer beobachtete bei Erlangen wie dieser von Krähen am Boden attackiert wurde.
Er sicherte den Vogel und Heinrich Rückel war so lieb den Vogel zu uns zu bringen. Schnappstmung hatte der arme Kerl.
Behandlung mit entsprechenden Medikamenten, inhalieren mit Sauerstoff und seit heute Nachmittag geht er ab wie Harry. Er frisst wieder selbstständig und flattert rum als sei nichts gewesen.
Bis er absolut wieder Wildbahn tauglich ist bleibt er noch bei uns und dann geht's zurück in die Freiheit.





 
 
 
 
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